3. Dezember 202623. Januar 2027

Für die Freiheit? Wovon wir leben | SIMULTAN 2025/26

Für die Freiheit? Wovon wir leben bewegt sich im historischen Resonanzraum des Bauernkriegs 1525/26 und dessen Ideal einer gerechteren Zukunft.

Die Ausstellung versammelt drei künstlerische Positionen, die Freiheit nicht als abstraktes Ideal begreifen, sondern als etwas, das unter konkreten gesellschaftlichen Bedingungen entsteht, verhandelt und erlebt wird. Im Zentrum steht die Frage, wie Freiheit heute möglich ist – angesichts wachsender Ungleichheiten, ökologischer Krisen und brüchiger sozialer Beziehungen.

Die Werke von Gerhard Feldbacher, dem Kollektiv um Julia und Hanna Rohn und Emma Berentsen sowie Kay Walkowiak bewegen sich zwischen spielerischer Analyse, körperlicher Erfahrung und utopischer Imagination. Sie eröffnen ein Spannungsfeld, in dem gesellschaftliche Wirklichkeiten sichtbar und neue Vorstellungen davon entwickelt werden, wie wir mit der Welt und miteinander leben könnten.

Dabei lädt die Ausstellung dazu ein, Freiheit nicht nur als Forderung zu verstehen, sondern als gemeinsame Praxis – eine Praxis, die im Hier und Jetzt beginnt und zugleich neue Perspektiven eröffnet.

Dokumentation SIMULTAN 2025/26

Im Zusammenhang mit der Ausstellung ist im Studio des Traklhaus außerdem eine Dokumentation des Projekts SIMULTAN 2025/26 – Zeitgenössische Kunstproduktion in Salzburgs Regionalmuseen zu sehen. Das vom Land Salzburg initiierte und von periscope begleitete Projekt nahm das 500-Jahr-Gedenken an die Bauernkriege 1525/26 zum Ausgangspunkt für zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen in den Regionalmuseen des Landes. Dokumentiert werden die 2026 realisierten Interventionen von Johanna Binder, Sonja Böhm, Barbara Holub und Gebhard Sengmüller anhand von Texten und Installationsansichten.

 

Offizielle Termine

Vernissage: 02. Dezember 2026, 19:00 Uhr

Kuratorinnenführung: 12. Dezember 2026, 11:00 Uhr

Finissage: 23. Januar 2027, 11:00 Uhr

 

Begleitveranstaltung in Kooperation mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen:

18. Januar 2027, 19.00 Uhr, Vortrag von Alexander Neupert-Doppler, „Wo treffen wir heute auf die Ideale des Bauernaufstands?“, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen